Tabellen hier, E-Mails dort, ein Projektmanagement-Tool für diese Abteilung und ein anderes für die nächste. 57 % der Mitarbeiter berichten, dass die Zahl der genutzten Software-Tools im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist, ohne dass diese Tools besser aufeinander abgestimmt wären. Das Ergebnis sind Datenlücken, doppelte Arbeit und Entscheidungen auf Basis veralteter Infos. Unternehmenssoftware räumt damit auf und bringt Prozesse, Daten und Teams in ein gemeinsames System.
In diesem Artikel erfährst du, was Unternehmenssoftware ist, welche sieben Kategorien es gibt und wie du in vier Schritten die richtige Lösung für dein Unternehmen findest. Außerdem zeigen wir dir, worauf du bei Datenschutz und Implementierung achten solltest.
Teste monday AI Work PlatformZusammenfassung
- Unternehmenssoftware verbindet Abteilungen auf einer gemeinsamen Datenbasis und macht Schluss mit dem Chaos aus verteilten Dateien und manuellen Prozessen.
- Es gibt sieben Hauptkategorien von Unternehmenssoftware, von ERP und CRM bis hin zu Arbeitsmanagement-Plattformen.
- Wenn du die richtige Software suchst, solltest du in vier Schritten vorgehen. Kläre deine Anforderungen, prüfe Funktionen und Integrationen, wäge Cloud gegen On-Premises ab und kalkuliere die Gesamtkosten realistisch.
- Datenschutz und DSGVO-Konformität sind bei der Auswahl von Unternehmenssoftware in der DACH-Region Pflicht, nicht optional.
- monday AI Work Platform bringt Aufgaben, Projekte und Ziele aus allen Abteilungen in einer flexiblen Plattform zusammen. Du kannst sie ohne Programmierkenntnisse an deine eigenen Prozesse anpassen.
Was ist Unternehmenssoftware?
Unternehmenssoftware sind digitale Anwendungen, die Unternehmen dabei helfen, ihre zentralen Geschäftsprozesse zu organisieren, zu steuern und zu automatisieren. Der Begriff umfasst alle Programme, die speziell für den Einsatz in Organisationen entwickelt wurden, von kleinen Firmen bis zu internationalen Konzernen.
Der Unterschied zu einfacher Bürosoftware wie Excel liegt darin, dass Unternehmenssoftware mehrere Abteilungen oder das gesamte Unternehmen in einem gemeinsamen System verbindet. Statt dass jedes Team seine eigenen Dateien pflegt, arbeiten alle auf einer gemeinsamen Datenbasis in Echtzeit, transparent und nachvollziehbar.
Diese 7 Arten von Unternehmenssoftware solltest du kennen
Je nach Unternehmensgröße, Branche und Bedarf findest du sehr unterschiedliche Lösungen, von spezialisierten Einzeltools bis zu umfassenden Plattformen, die viele Bereiche gleichzeitig abdecken.
Die sieben wichtigsten Kategorien:
- ERP-Software (Enterprise-Resource-Planning): ERP-Systeme bilden das Rückgrat vieler Unternehmen. Sie führen Bereiche wie Finanzen, Einkauf, Lager und Produktion in einem zentralen System zusammen. Bekannte Beispiele sind SAP und Microsoft Dynamics.
- CRM-Software (Customer-Relationship-Management): CRM-Systeme speichern alle Informationen zu Kunden und Interessenten zentral und helfen Vertriebsteams dabei, Kundenbeziehungen zu pflegen und Verkaufsprozesse zu steuern.
- Projektmanagement-Software: Diese Tools helfen Teams dabei, Projekte zu planen, Aufgaben zuzuweisen und Fristen zu verfolgen. Das ist besonders wichtig für abteilungsübergreifende Zusammenarbeit.
- HR-Software: HR-Software digitalisiert die Personalverwaltung, von der Gehaltsabrechnung über das Recruiting bis hin zur Urlaubsverwaltung.
- DMS (Dokumenten-Management-System): Ein DMS übernimmt die digitale Ablage und Archivierung von Dokumenten und hilft dir dabei, gesetzliche Aufbewahrungspflichten einzuhalten.
- BI-Software (Business-Intelligence-Software): BI-Tools führen Unternehmensdaten aus verschiedenen Quellen zusammen und wandeln sie in verständliche Berichte und Diagramme um, damit Führungskräfte datenbasierte Entscheidungen treffen können.
- Arbeitsmanagement-Software: Diese Kategorie geht über klassisches Projektmanagement hinaus und bildet die gesamte tägliche Arbeit eines Unternehmens ab. Aufgaben, Prozesse, Workflows und Ziele laufen in einer zentralen Plattform zusammen.
Hier alle auf einen Blick:
| Kategorie | Hauptfunktion | Typische Nutzer |
|---|---|---|
| ERP-Software | Finanzen, Einkauf, Produktion zentral steuern | Finanz- und Operationsteams |
| CRM-Software | Kundenbeziehungen und Vertriebsprozesse verwalten | Vertrieb, Marketing |
| Projektmanagement-Software | Projekte planen, Aufgaben zuweisen, Fortschritt verfolgen | Projektmanager, alle Teams |
| HR-Software | Personalverwaltung digitalisieren | HR-Abteilung |
| DMS | Dokumente digital ablegen und archivieren | Verwaltung, Rechtsabteilung |
| BI-Software | Daten analysieren und visualisieren | Führungskräfte, Analysten |
| Arbeitsmanagement-Software | Gesamte Arbeit abteilungsübergreifend steuern | Alle Teams und Abteilungen |
Viele Unternehmen nutzen heute eine Kombination aus mehreren Lösungen: zum Beispiel ein ERP-System für Finanzen und eine Arbeitsmanagement-Plattform für Projekte und Teams. Entscheidend ist, dass diese Tools miteinander kommunizieren können.
So findest du die richtige Unternehmenssoftware in 4 Schritten
Was für ein mittelständisches Produktionsunternehmen funktioniert, passt nicht automatisch zu einer Marketingagentur oder einem wachsenden Startup.
Schritt 1: Anforderungen im Unternehmen klären
Schau dir zuerst an, welche Prozesse heute noch manuell laufen. Welche Abteilungen sind betroffen, und wie viele Mitarbeiter werden die Software täglich nutzen? Diese Analyse führst du am besten gemeinsam mit den Teams durch, die später damit arbeiten. Sie kennen die echten Engpässe am besten.
Schritt 2: Funktionsumfang und Integrationen prüfen
Prüfe jetzt, welche Funktionen die Software mitbringt und ob sie mit deinen bestehenden Tools zusammenarbeitet. Erstelle dafür eine Liste aller Programme, die dein Team heute nutzt. Prüfe als Nächstes, welche Integrationen verfügbar sind. Integrationen verbinden zwei verschiedene Softwaresysteme miteinander, damit Daten automatisch ausgetauscht werden, ohne manuelle Übertragung. Je besser die neue Software mit deiner bestehenden IT-Landschaft kommuniziert, desto weniger Medienbrüche entstehen im Arbeitsalltag.
Schritt 3: Cloud-Lösung oder lokale Installation abwägen
Hier stehst du vor einer wichtigen Entscheidung zwischen zwei grundlegenden Modellen. Cloud-Software (auch SaaS oder Software as a Service genannt) nutzt du ganz einfach über das Internet. Der Anbieter kümmert sich um den gesamten Betrieb und du brauchst keine eigene Server-Infrastruktur aufzubauen. Bei On-Premises-Software sieht das anders aus. Hier installierst du die Lösung lokal auf deinen eigenen Servern und dein IT-Team übernimmt den kompletten Betrieb.
| Kriterium | Cloud (SaaS) | On-Premise |
|---|---|---|
| Einrichtungsaufwand | Gering, schnell einsatzbereit | Hoch, längere Implementierung |
| Laufende Kosten | Monatliche oder jährliche Lizenz | Einmalige Lizenz plus Wartung |
| Datenkontrolle | Beim Anbieter (vertraglich geregelt) | Vollständig im eigenen Haus |
| Zugriff von unterwegs | Jederzeit, von überall | Nur intern oder per VPN |
Schritt 4: Gesamtkosten realistisch kalkulieren
In diesem Schritt geht es darum, die tatsächlichen Gesamtkosten zu ermitteln. Die Lizenzkosten sind nur ein Teil der Rechnung. Viele Unternehmen unterschätzen, welche zusätzlichen Kosten bei der Einführung auf sie zukommen. Rechne deshalb mit folgenden Posten
- Implementierung: Du richtest die Software ein, konfigurierst sie und passt sie an deine Prozesse an. Das kostet Arbeitszeit. Je nach Komplexität dauert das wenige Stunden bis mehrere Wochen.
- Datenmigration: Du überträgst deine bestehenden Daten aus alten Systemen oder Excel-Tabellen ins neue System. Das erfordert oft technisches Know-how und bindet zusätzliche Ressourcen.
- Schulungen: Deine Mitarbeiter brauchen Training, um die Software sicher und effektiv zu nutzen. Ob interne Workshops oder externe Trainer, diese Investition zahlt sich langfristig aus.
- Laufender Support: Nach dem Go-live brauchst du technische Betreuung für Fragen und Probleme. Viele Anbieter bieten verschiedene Support-Pakete an, die je nach Umfang unterschiedlich zu Buche schlagen.
Bedenke dabei, dass ein günstiges Tool mit hohem Einrichtungsaufwand am Ende teurer sein kann als eine teurere Lösung, die sofort einsatzbereit ist.
Unternehmenssoftware erfolgreich einführen
Die Kaufentscheidung ist getroffen. Und jetzt? Eine technisch gute Unternehmenssoftware scheitert in der Praxis oft nicht an den Funktionen, sondern an fehlender Zeit, unklaren Prozessen oder einer schlecht geplanten Einführung. Laut einer KfW-Analyse, gehen im Mittelstand durchschnittlich rund 7 % der Arbeitszeit beziehungsweise 32 Stunden im Monat für bürokratische Prozesse verloren. Wer die Einführung von Unternehmenssoftware strukturiert vorbereitet, spart Zeit, Kosten und Frust.
Die wichtigsten Erfolgsfaktoren bei der Implementierung von Unternehmenssoftware
- Datenmigration frühzeitig planen: Bestehende Daten müssen strukturiert in das neue System übertragen werden. Das braucht Zeit und sollte nicht auf den letzten Drücker angegangen werden.
- Mitarbeiter einbinden: Frühzeitige Einbindung und kurze Schulungen erhöhen die Akzeptanz, weil die Menschen, die täglich mit der Software arbeiten, von Anfang an dabei sind.
- Schrittweise einführen: Teste die Software zunächst in einer Abteilung, bevor du sie unternehmensweit ausrollst. So erkennst du Probleme früh.
- Verantwortlichkeiten festlegen: Eine interne Ansprechperson, die die Einführung koordiniert und mit dem Anbieter kommuniziert, macht den Prozess deutlich reibungsloser.
Sicherheit und Datenschutz bei Unternehmenssoftware
In Deutschland, Österreich und der Schweiz stellen Unternehmen hohe Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit. Die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) ist das europäische Gesetz, das regelt, wie Unternehmen personenbezogene Daten speichern und verarbeiten dürfen. Jede Unternehmenssoftware, die Mitarbeiter- oder Kundendaten verarbeitet, muss diese Anforderungen erfüllen.
Bei der Auswahl solltest du auf folgende Punkte achten:
- DSGVO-Konformität: Der Anbieter muss nachweisen können, dass seine Software die Anforderungen der DSGVO erfüllt.
- Serverstandort: Viele Unternehmen in der DACH-Region legen Wert darauf, dass ihre Daten auf Servern in Deutschland oder der EU gespeichert werden.
- Zugriffsrechte: Gute Unternehmenssoftware ermöglicht es, genau festzulegen, wer welche Daten sehen oder bearbeiten darf.
- Zertifizierungen: ISO 27001 (ein internationaler Standard für Informationssicherheit) ist ein verlässliches Zeichen dafür, dass ein Anbieter hohe Sicherheitsstandards einhält.
Wie monday AI Work Platform als Unternehmenssoftware funktioniert
monday AI Work Platform ist eine Unternehmenssoftware, die über klassisches Projektmanagement hinausgeht und die gesamte Arbeit eines Unternehmens abbildet. Die Software baut auf dem monday.com Work OS auf, einem digitalen Arbeitsbetriebssystem, das Teams, Abteilungen und Führungskräfte auf einer gemeinsamen Plattform zusammenbringt, von der Strategie bis zur täglichen Aufgabe.
Das Besondere daran ist, dass monday AI Work Platform keine starre Lösung ist, die dir vorschreibt, wie du arbeiten sollst. Die Plattform passt sich an deine eigenen Prozesse an, ohne Programmierkenntnisse und ohne lange Einführungsprojekte.
Die wichtigsten Funktionen im Überblick:
- Boards und Dashboards: Boards sind digitale Anzeigetafeln, auf denen deine Teams Aufgaben und Projekte eintragen und verfolgen. Dashboards sind übergeordnete Übersichtsseiten, die Daten aus mehreren Boards in Echtzeit zusammenfassen, ähnlich wie ein Armaturenbrett im Auto. Deine Führungskräfte sehen damit auf einen Blick, was im Unternehmen gerade passiert.
- Automatisierungen: Automatisierungen erledigen wiederkehrende Aufgaben selbstständig, zum Beispiel automatisch eine Benachrichtigung senden, wenn eine Aufgabe überfällig ist, oder einen neuen Task erstellen, sobald ein Formular ausgefüllt wurde.
- Integrationen: Du kannst monday AI Work Platform mit über 200 externen Tools verbinden, darunter Slack, Microsoft Teams, Gmail und Jira. Deine Teams müssen nicht mehr zwischen verschiedenen Programmen wechseln.
- KI-Funktionen: KI-Adoption hat in Deutschland bereits 41% erreicht. monday sidekick ist ein kontextbewusster KI-Assistent, der direkt in die Plattform eingebettet ist. Er versteht den Kontext deiner eigenen Boards und Projekte, kann Aufgaben selbstständig ausführen und proaktiv Risiken erkennen. Mit monday vibe kannst du außerdem eigene Business-Apps per Texteingabe erstellen, ganz ohne Programmierkenntnisse.
- Sicherheit auf Enterprise-Niveau: monday AI Work Platform ist ISO-zertifiziert, DSGVO-konform und HIPAA-konform, relevant für Unternehmen in der DACH-Region, die hohe Anforderungen an Datenschutz und Compliance stellen.
Die passende Unternehmenssoftware bringt das gesamte Unternehmen voran
Unternehmenssoftware ist heute selbstverständlich. Die Frage ist nur: Welche? Ob ERP, CRM, HR-Software oder eine flexible Arbeitsmanagement-Plattform: Die richtige Lösung hilft dabei, Prozesse zu standardisieren, Daten zentral verfügbar zu machen und Teams abteilungsübergreifend zu verbinden.
Die richtige Software muss nicht die teuerste oder komplexeste sein. Entscheidend ist, dass sie zu den eigenen Prozessen passt, von den Mitarbeitern gerne genutzt wird und mit den bestehenden Tools zusammenarbeitet.
monday AI Work Platform passt zu vielen verschiedenen Unternehmensgrößen und Branchen. Wenn du wissen möchtest, wie die Plattform in deinem eigenen Unternehmen funktioniert, kannst du sie kostenlos ausprobieren und damit den ersten Schritt zu einer Arbeitsorganisation machen, die dein gesamtes Unternehmen voranbringt.
Teste monday AI Work PlatformHäufig gestellte Fragen zu Unternehmenssoftware
Welche Arten von Unternehmenssoftware gibt es?
Welche Arten von Unternehmenssoftware es gibt, lässt sich in sieben Hauptkategorien zusammenfassen: ERP-Systeme für Finanzen und Produktion, CRM-Software für Kundenbeziehungen, Projektmanagement-Tools, HR-Software für Personalverwaltung, Dokumenten-Management-Systeme, Business-Intelligence-Software sowie Arbeitsmanagement-Plattformen für die abteilungsübergreifende Steuerung der gesamten Unternehmensarbeit.
Welche Beispiele für Unternehmenssoftware sind in der DACH-Region verbreitet?
Bekannte Beispiele für Unternehmenssoftware in der DACH-Region sind SAP und Microsoft Dynamics 365 für ERP, Salesforce für CRM, DATEV für Buchhaltung und Steuer sowie monday AI Work Platform für Arbeits- und Projektmanagement. Diese Lösungen werden von kleinen Unternehmen bis hin zu internationalen Konzernen eingesetzt.
Was versteht man unter integrierter Unternehmenssoftware?
Unter integrierter Unternehmenssoftware versteht man Systeme, die mehrere Geschäftsbereiche wie Finanzen, Personal, Vertrieb und Projektmanagement in einer einzigen Plattform zusammenführen, sodass alle Abteilungen mit denselben Daten arbeiten. Der Vorteil ist, dass Informationen nicht mehr manuell zwischen verschiedenen Programmen übertragen werden müssen.
Wie lange dauert die Einführung einer neuen Unternehmenssoftware?
Wie lange die Einführung einer neuen Unternehmenssoftware dauert, hängt von der Komplexität des Systems und der Unternehmensgröße ab. Einfache Cloud-Lösungen können innerhalb weniger Tage oder Wochen einsatzbereit sein, während umfangreiche ERP-Implementierungen mehrere Monate in Anspruch nehmen können. Eine schrittweise Einführung, beginnend mit einer Abteilung, verkürzt die Anlaufzeit deutlich.
Was kostet Unternehmenssoftware für kleine und mittelständische Unternehmen?
Was Unternehmenssoftware für kleine und mittelständische Unternehmen kostet, variiert stark je nach Anbieter und Funktionsumfang von wenigen Euro pro Nutzer und Monat bei einfachen Cloud-Lösungen bis hin zu deutlich höheren Beträgen für komplexe ERP-Implementierungen. Neben den Lizenzkosten sollten Unternehmen auch Einrichtung, Schulungen und laufenden Support in die Kalkulation einbeziehen.
Welche Unternehmenssoftware eignet sich für abteilungsübergreifes Arbeiten?
Welche Unternehmenssoftware sich für abteilungsübergreifendes Arbeiten eignet, hängt davon ab, wie viele Teams eingebunden werden sollen und wie komplex die Prozesse sind. Arbeitsmanagement-Plattformen wie monday AI Work Platform sind speziell dafür ausgelegt, Projekte, Aufgaben und Ziele aus verschiedenen Abteilungen in einer gemeinsamen Plattform zu bündeln ohne dass jedes Team ein eigenes Tool braucht.