Letzte Aktualisierung: Juni 11, 2022

Richtlinien gegen moderne Sklaverei und Menschenhandel

Letzte Aktualisierung: Juni 11, 2022

Diese Richtlinien („Richtlinien“) wurden im Auftrag von monday.com Ltd. erstellt und veröffentlicht (das  „Unternehmen“, „wir“, oder „uns/er/e“).  

Als globale Organisation setzt sich das Unternehmen für hohe ethische Verhaltensstandards und die  Einhaltung geltenden Rechts ein. Aus diesem Grund verfolgen wir eine Nulltoleranz-Politik in Bezug auf moderne Sklaverei und  Menschenhandel. Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, effektive Kontrollsysteme zu nutzen, um dafür zu sorgen, dass es in unserem Unternehmen oder  Lieferketten nicht zu moderner Sklaverei oder Menschenhandel kommt.  Wir erwarten von unseren Zulieferern und Geschäftspartnern, sich ebenfalls   entsprechend zu verhalten.  

Diese Richtlinien gelten für alle Personen, die für uns oder in unserem Auftrag in jeglicher Rolle tätig sein, einschließlich Mitarbeiter  auf allen Ebenen, Direktoren, Leih- und Zeitarbeiter, Freiwillige, Praktikanten, Vertreter, Vertragspartner,  externe Berater und Vertreter sowie Geschäftspartner. 

Unternehmensstruktur und Beschreibung der Lieferkette 

Das Unternehmen vertreibt ein weltweit führendes Projektmanagement-Tool, welches Unternehmen ermöglicht,  Aufgaben, Projekte und Teamarbeit zu koordinieren. Stand 2020 nutzen über 100.000 Unternehmen unseren Dienst, darunter auch  zahlreiche nicht in der Technikbranche tätige Unternehmen. 

Im Rahmen unserer alltäglichen Geschäftstätigkeiten arbeiten wir mit zahlreichen Zulieferern verschiedener Größe und aus unterschiedlichen Branchen   weltweit zusammen. Diese Zulieferer sind ein elementarer Faktor, der uns bei Wachstum und Nachhaltigkeit unterstützt.  

Geltende Richtlinien 

Wir setzen uns dafür ein, sicherzustellen, dass unsere Lieferketten nicht auf Sklaverei oder   Menschenhandel basieren. Aus diesem Grund haben wir Verhaltensregeln für Zulieferer entwickelt und legen Wert darauf, dass diese Klauseln eingehalten werden (der „Verhaltenskodex für Zulieferer“). Der Verhaltenskodex für Zulieferer verpflichtet unsere Zulieferer zu folgenden Klauseln: 

• Einhaltung aller geltenden Menschenrechte, welche Kinderarbeit, Zwangsarbeit, Arbeit durch Arbeitsverpflichtete oder   unfreiwillige Arbeit untersagen 

• Keine Akzeptanz von Belästigung durch unserer Zulieferer jeglicher Form, einschließlich verbaler, körperlicher oder sexueller  Belästigung 

• Allen qualifizierten   Personen sind gleiche Chancen in Bezug auf Beschäftigung, Entwicklung und (beruflicher) Weiterentwicklung zu ermöglichen  

Indem wir von unseren Zulieferer die Einhaltung des Verhaltenskodex‘ für Zulieferer erfordern, wollen wir  zuverlässige Rahmenklauseln und Kontrollen schaffen, um Sklaverei und Menschenhandel im Rahmen unserer   Lieferketten zu verhindern.  

Sorgfaltspflicht in der Lieferkette 

Das Unternehmen trägt die allgemeine Verantwortung dafür, dass diese Richtlinien allen rechtlichen und ethischen  Verpflichtungen entspricht. Die Geschäftsführung wird angemessen geschult, damit gewährleistet ist, dass Führungspersonal die Richtlinien versteht und   diesen entspricht (wie weiter unten erläutert). 

Das Unternehmen führt eine Risikobewertung seiner Zulieferer durch und überwacht deren   Einhaltung des Verhaltenskodex‘ für Zulieferer sowie aller weiteren geltenden landesweiten Vorschriften. Sofern das  Unternehmen potenzielle Risiken identifiziert, bemühen wir uns darum, unsere internen und externen Prüfungsmaßnahmen zu erhöhen,  

um sicherzustellen, dass all unsere Zulieferer dem Verhaltenskodex und allen geltenden nationalen   Richtlinien entsprechen. 

Sollten wir Grund zu der Annahme haben, dass einer unserer Zulieferer moderne Sklaverei oder Menschenhandel nutzt bzw. davon   profitiert, behalten wir uns vor, die Geschäftsbeziehung mit diesem Zulieferer zu beenden und alle erforderlichen Informationen  an die zuständigen Behörden zu melden. 

Bisher mussten wir keine Vorfälle in Bezug auf moderne Sklaverei oder Menschenhandel  in Verbindung mit unseren Lieferketten melden.  

Schulung, Meldung und Kommunikation dieser Richtlinien 

Alle Mitarbeiter und Direktoren des Unternehmen sind dazu verpflichtet, dem „Geschäftlichen Verhaltens-  und Ethikkodex“ zu entsprechen (der „Code“). Entsprechend dieses Codes sind Arbeitnehmer und Direktoren dazu verpflichtet, alle mutmaßlichen   oder ihnen bekannten Verstöße gegen den Kodex zu melden, einschließlich jeglicher Verstöße gegen Gesetze, Regeln oder   Richtlinien, an welche das Unternehmen gebunden ist. Arbeitnehmer werden erstmals im Rahmen ihrer Einarbeitung sowie durch   regelmäßige Schulungen darüber informiert. 

Über diesen Verhaltenskodex hinweg sorgen wir zudem dafür, dass unsere Schlüsselmitarbeiter sich alle potenziellen Risiken in Bezug auf moderne   Sklaverei oder Menschenhandeln in unseren Lieferketten bewusst sind. 

Einhaltung dieser Richtlinien 

Alle Parteien, die diesen Richtlinien unterliegen, sind dazu verpflichtet, den hierin beschriebenen Klauseln nachzukommen. 

Wir erwarten von allen Beteiligten, dass sie uns bei der Vorbeugung, Erkennung und Meldung von Fällen moderner   Sklaverei und/oder Menschenhandel unterstützen. Sollte eine Partei von einem Fall  moderner Sklaverei und/oder Menschenhandel wissen bzw. vermuten, dass ein solcher Tatbestand in Bezug auf oder in Verbindung mit dem Unternehmen besteht, ist er/sie dazu verpflichtet,   uns schnellstmöglich zu informieren. 

Im Fall eines Verstoßes gegen diese Richtlinien überdenken wir die Umstände sorgfältig. In Bezug auf   unsere Mitarbeiter werden jegliche Verstöße gegen diese Richtlinien mit Disziplinarverfahren geahndet und können  zu einer Entlassung führen. In Bezug auf andere juristische oder natürliche Personen, mit denen wir eine   geschäftliche Beziehung unterhalten, vereinbaren wir mit den jeweiligen Personen bzw. Unternehmen, welche  angemessenen Schritte in die Wege zu leiten sind. Diese Schritte könnte eine Prüfung der bestehenden Risikominderungsmaßnahmen beinhalten, eine   Verpflichtung der Person/des Unternehmen, die festgestellten Verstöße zu beheben, eine Verpflichtung zur fortwährenden  Überprüfung und/oder die Kündigung der Geschäftsbeziehung, sofern angemessen.  

Diese Richtlinien wurden vom Unternehmensvorstand genehmigt. 

Genehmigungsdatum: 25. Mai 2021

HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Diese Version ist eine Übersetzung der englischen Originalfassung und wird nur zu Ihrer Bequemlichkeit zur Verfügung gestellt. Das englische Original ist die offizielle, rechtlich verbindliche Version und hat bei Abweichungen Vorrang.

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